KRAFTORTE
Österreich

GĂ€stebuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Kraftorte und KultplĂ€tze in STEIERMARK - ÖSTERREICH


Aichfeld bei Judenburg
Maria Buch = Wallfahrtskirche, die auf einem altem Kultplatz angesiedelt wurde.


Aigen: Hufeisenwand (Teufelssage)


Andritz:
Ulrichskapelle mit Ulrichsbrunnen.


Anger: (Bezirk Weiz)
Wallfahrtskirche zu den 14 Nothelfern, Maria am grĂŒnen Baum (auch GrĂŒnbrĂŒndl genannt) mit
Heilquelle.


Weingartenkapelle in Annabrunn:
Heilquelle (gegen Augenleiden) mit Annakreuz in der NĂ€he von Leibnitz.


Bad Aussee:
Salzofenhöhle:  auf zirka 2000 m gelegene Höhle mit altsteinzeitlichen Feuerstellen und Stein- und KnochengerĂ€ten aus der Zeit zwischen 65.000 und 31.000 v. Chr


BĂ€rndorf im Paltental:
WaldbrĂŒndl =
Heilquelle gegen Augenleiden.


BĂ€rnbach:
heiliger Berg mit Kreuzweg, Karmelitenkloster, Kirche und Kapellen (Gipfel war alter Opferplatz). Ein Bildstock mit eingemauerten Römerstein steht an der Auffahrt.


Blumau
Ă€lteste Eiche Europas
Baumheiligtum

Breitenau am Hochlantsch  SchĂŒsslerbrunn
Quellheilgtum mit Wallfahrtskirche Maria Hilf

Kraftorte suchen:

 

Brunn bei Fehring:
keltisches Stein-Heiligtum.


Deutsch-Feistritz:
am Kugelstein Reste einer römischen Siedlung, eines Artemis- und eines Herkulestempels.


Felsritzstationen in den Ennstaler Alpen:
Mausböndlloch
Lieglloch (1200m) 
bei Tauplitz am Fuße des Krahsteines
Salzofenhöhle (2000m) bei Bad Aussee im Toten Gebirge: Hinweise auf BÀrenkult
Kammergebirge: die „Notgasse“ auf dem Stoderzinken bei Gröbming mit
zahlreichen mystischen Felsbildern.
Kemmetgebirge im östlichen Dachsteinmassiv: Alphöhle westlich der Brandalm, am nahen Rotlackensteig und in der SchĂŒtzenhöhle.


Fernitz 
eines der Ă€ltesten HeiligtĂŒmer
keltische HĂŒgelgrĂ€ber


Fischbach
Teufelsstein
frĂŒhzeitlicher Kalender und astronomisches Peilinstrument
Der legendenumwobene Teufelstein bildet die Spitze einer Bergkuppe in den Fischbacher Alpen.
Gleichzeitig  bildet der Teufelsstein mit dem Königskogel und 4 Kirchen ein geometrisches Muster von pythagoreischen Dreiecken, “das nicht zufĂ€llig so entstanden sein kann”.
Wegbeschreibung: MĂŒrztal ĂŒber S6, Abfahrt Kindberg - Stanz - Schanzsattel ist der Teufelstein am besten vom Zellerkreuz, zu erreichen.
Fußweg vom Zellerkreuz ca. 45 min, vom Schanzwirt ca. 1 Stunde.


Frauenberg bei Admont


Frauenberg
(auch Maria-Frauenberg oder Maria Kulm)


Frauenloch: (im Graben unter der Soboth) Felsspalten (Wildfrauensage)


Frohnleiten:
das Jordankreuz lag frĂŒher am Gasgraben.
Heute: Kapelle mit
Heiquelle (Fußleiden) und 7 KastanienbĂ€umen.


Hafnerberg / Nöstach
Lochsteine, Menhire, Peilstein, “Seeben-Stein” (Opferstein), Durchkriechstein, Steinkreise, SEBA-Heiligtum, BaumheiligtĂŒmer


Hartberg:
Tumuli mit Kultschale
auf dem Ringkogel keltische Wallburg


Hochstraden:
2 ĂŒbereinander liegende Felsblöcke = TeufelsmĂŒhle


Johnsbach:
Eigelsbrunneralm
Heilquelle (gegen Augenleiden) mit Bildstock neben der Alm.


Judenburg:
Stadtturm mit starker Strahlung, Magdalenenkirche ebenfalls auf starker Strahlung.


Kainach:
Ausgrabungsfunde eines römischen Heiligtums beim Gasthaus im Oswaldgraben.


Kaindorf  
ErdstÀlle
Kulthöhlen


Kaiserberg:
am Nordabhang liegt ein Felsblock = Teufelsstein oder Hundskirche (heidnische OpferstÀtte)


Kapfenstein: Schloß Kapfenstein ,
Wolfgangskirche und Herz-Christi-Kapelle in einem Lindenkreis (daneben starke Strahlung und vermutlicher Kultplatz) bronzezeitliche Funde, HĂŒgelgrĂ€ber, BrandgrĂ€ber; neben dem Weg zum Schloss liegt ein
Menhir.


Kindberg  Opferaltar
Römerstein: Steinkult
nördlich von Kindberg bei Althadersdorf liegt der „Römerstein“ oder auch „Predigtstuhl“ genannt, der ein Opferaltar aus der Jungsteinzeit ist. Bezug zur Sonnenwende!


Klein-Klein:
Hunderte von HĂŒgelgrĂ€bern aus der Hallstattzeit.


Knittelfeld:
Herzpunktstein und FrauenbrĂŒndl:
Steinsetzung im Stadtzentrum: Am 1. August 2004 wurde in Knittelfeld der neue Herzpunktstein am Hauptplatz aktiviert. Dieser Herzpunktstein soll den neuen Herzpunkt der Stadt verankern und steht fĂŒr die Einheit der Stadt, fĂŒr Wirtschaftswachstum und gute Beziehungen. Er wurde nach keltischen und taoistischen Naturgesetzen auf einen speziellen energetischen Unterbau gesetzt und am 1. August 2004 von dem weltweit anerkannten Experten fĂŒr Feng Shui, Taoismus und Naturheilkunde Prof. Dr. Jes T.Y. Lim aktiviert.


Knittelfeld:
St. Johann im Felde:
   Kirche wird von 8 unterirdischen WasserlĂ€ufen durchzogen und besitzt starke Strahlung.


Kraubath:
heiliger Stein liegt auf römischen Tempel


Kulm
keltischer GrabhĂŒgel und Keltenmuseum
Kulm (1000m) bei Weiz, galt als Hexenberg, unterhalb des Gipfels steht Maria-Heilbrunn, hinter der eine Heilquelle entspringt. Heute Keltendorf Prophezeiung: „Wenn der Kulm wie ein geflickter Bettelrock aussieht, ist das Ende der Welt nahe.“


Lafnitz  Lochstein


Lankowitz (auch Maria Lankowitz): (neben Köflach)
Marienwallfahrtskirche. Gnadenstatue gilt als wundertÀtig.


Leoben-GĂ¶ĂŸ:
frĂŒheres Frauenkloster, Stiftskirche mit starker Strahlung (mumifizierte Nonnenleichen in der Krypta) und starke Wasserader. (verdrehter Baum nördlich der Kirche, Blitzbaum und Brunnen im Hof stehen auf der Ader).


Lugtratten oberhalb Oberwölz:
Opferstein (Teufelslegende), daneben PfingstbrĂŒndl / HeiligengeistbrĂŒndl =
Heilquelle.


Maria FieberbrĂŒndl bei St. Johann in Herberstein:
das heilige Wasser fließt heute aus einer Marienstatue außerhalb der Kirche.


Maria Freienstein auf der Strecke von Leoben nach Eisenerz:
alter Opferplatz der Freja.


Maria GrĂŒn bei Graz
Frauenkultplatz


Maria Helfbrunn bei Gosdorf:
Unterhalb der Marienwallfahrtskirche liegt eine Lourdesgrotte mit Heilquelle.


Maria Hof:
Marien-Wallfahrtskirche die auf einem ehemaligen Frauenkultplatz steht


Maria Schnee liegt auf Alm ĂŒber Seckau: Spurstein


Maria Zell: Alter Pilgerweg
Durchschlupfbrauch beim Urlauberkreuz (hohes Marterl) und beim Ursprungfelsen.


Mariazell:
Falkenschlucht bei Mariazell:
Die Gegend ist ein alter Einweihungsort mit 3 KultplĂ€tzen.  Der erste beginnt bei der Quelle neben dem Parkplatz, der zweite beim "Eisernen Tor" und der dritte am Eingang zur Schlucht. Besonders am "Eisernen Tor" kann man die Änderung der Erdenergie unmittelbar nach der kleinen FlussbrĂŒcke intensiv erspĂŒren oder auch mit einer Rute oder Pendel messen.
Desweiteren liegt innerhalb der Schlucht die Nixhöhle. Die Anordnung der Höhle erinnert an die GebĂ€rmutter einer Frau(!). Der Eingang ist sehr eng, im Inneren ist sie etwas grĂ¶ĂŸer, hinten links und rechts schrĂ€g nach oben fĂŒhrende GĂ€nge (leider wurde der Rechte vom Alpenverein zugemauert). Man wollte wohl den einfachen Zugang zu dem darĂŒberliegenden Höhlensystem verhindern. Es wird erzĂ€hlt, dass in darĂŒberliegenden Höhlen Initiationsrituale durchgefĂŒhrt wurden und werden. Dies ist nun ohne KletterausrĂŒstung (in der Wand gibt es noch EingĂ€nge) nicht mehr möglich. Der Eingang am Gipfel ist ebenfalls vermauert. Erfahrene HöhlengĂ€nger können den sehr schmalen Eingang weiter links oben als Einstieg benutzen (erkennbar an einer roten Zahl am Fels). Ohne entsprechende AusrĂŒstung und Erfahrung ist jedoch abzuraten in grĂ¶ĂŸere Höhlen einzusteigen.
Die Falkenschlucht liegt geographisch sĂŒdlich von TĂŒrnitz, östlich von Annaberg. Zufahrt ist lediglich ĂŒber TĂŒrnitz-Auhof möglich. Vom Parkplatz sind es dann noch ca. 30 Min. Fußweg bis zum Schluchteingang.


Mariazell:
Siegmundsberg bei Mariazell = heiliger Berg:
Unweit von Mariazell thront auf hochragendem Felsen das Kirchlein am Sigmundsberg, das im Volksmund einfach nur "Ursprung" genannt wird. Jahrhundertealter Glaube behauptet nĂ€mlich, daß der Gnadenort Mariazell der kleinen Bergkirche seine Entstehung verdanke:
Dazu wurde folgende Geschichte  ĂŒberliefert:
Im Jahre 1157 ging der Abt des Stiftes St. Lambrecht daran, die nördliche Steiermark durch einen tĂŒchtigen Glaubensboten fĂŒr die christliche Lehre zu gewinnen. Er entsandte also in das waldreiche Grenzgebiet einen seiner mutigsten Mönche, der außer Diener und Roß nichts mit sich nahm als eine holzgeschnitzte Marienstatue, die ihm lieb und teuer war.
Magnus, so hieß der Ordensmann, zog getreu dem Auftrag des Abtes immer in nördlicher Richtung, mitten durch WiesengrĂŒnde und tiefe WĂ€lder, denn Straßen oder auch nur Wege gab es in diesem Gebiet damals noch nicht. Tagelang trafen sie keinen einzigen Menschen, und der fromme Pater geriet in Sorge: denn die Lebensmittel, die der junge Diener mitgenommen hatte, waren nahezu aufgebraucht.
Endlich sah der Mönch eines Abends in der Ferne ein Licht und zeigte es erfreut seinem Begleiter, der das Roß fĂŒhrte. Auf einem steilen, steinigen Pfad gelangten die beiden nach vieler MĂŒhe zu einer halb verfallenen Burg, in der ein Raubritter hauste.
Der gute Mönch traute der freundlichen BegrĂŒĂŸung des RĂ€ubers und fĂŒhlte sich dankbar nach so langer Zeit in Ruhe und Sicherheit. Trotzdem ließ er die Marienstatue, die er in seinen Mantel gewickelt hatte, nicht aus den Augen, ja er legte zumeist auch seine Hand darauf. Der Raubritter bemerkte das wohl und dachte, es mĂŒsse ein ganz seltener Schatz in der unscheinbaren HĂŒlle verborgen sein. Und so faßte er den Plan, die zwei fremden Pilger zu ermorden.
Er ging in dieser festen Absicht zu einem Wandschrank, zog einen scharf geschliffenen Dolch heraus und herrschte den Mönch an: "Gib mir ohne Widerrede deine SchÀtze dort - oder du bist des Todes!"
Da begriff Magnus, in welche HĂ€nde er geraten war! Aber er faßte sich rasch, blickte den elenden Ritter furchtlos an, tat den Mantel auseinander und hob die Statue dem gierigen RĂ€uber entgegen. Der rief enttĂ€uscht und doch mit leiser Ehrfurcht aus : "Maria!"
Und dann war es eine Weile ganz still in dem schaurigen Burggemach. Endlich sagte der Raubritter: "Ich sehe, wer du bist und was du in unserer Gegend willst. Du stehst in meinem Frieden und ich will dir nichts zuleide tun. Aber verlaß auf der Stelle meine Burg, damit meine Gesellen dich nicht bei mir antreffen!"
Magnus und sein Knecht folgten nur zu gern dieser Aufforderung. Rasch stiegen sie nieder uns suchten in halber Bergeshöhe ihr Roß auf, das sie dort an einen Baum gebunden hatten. Da wollten sie auch die Nacht ĂŒber bleiben. Sie legten sich im weichen Moose zurecht und schliefen sogleich seelenruhig ein. Bald nach Mitternacht hörte jedoch der Mönch eine liebe Frauenstimme, die flehend bat: "Magnus, steh auf - aber schnell!"
Er erwachte und hob die Augen, um die Ruferin zu entdecken. Da schwebte vor seinem Blick Maria mit dem Kind im Arme, auf der Mondsichel sitzend und von kleinen Engeln umgeben. Die Madonna war so wunderschön, daß Magnus nur schaute und schaute und alles andere darĂŒber vergaß. Maria jedoch sprach eindringlich: "Schnell, schnell - nimm mein Bildnis und geh!" Mit diesen Worten verschwand sie ĂŒber den Waldgipfeln. Der Mönch weckte seinen Begleiter, und da der Morgen schon dĂ€mmerte, gelangten sie rasch an den Fuß des Burgberges hinunter.
Hier aber hatten die Raubgesellen des Ritters ihre Höhle; und als einer von ihnen die zwei Pilger erspĂ€hte, rief er die anderen RĂ€uber aus dem Schlaf und alsbald verfolgten alle den flĂŒchtenden Magnus. Der hatte zwar bereits einen tĂŒchtigen Vorsprung - aber welch ein Schreck: auf einmal stand vor ihm eine mĂ€chtige Felswand, die das Weiterkommen unmöglich machte! Schier verzweifelt hob der Mönch die Marienstatue empor und sprach ein herzinniges Gebet.
Da ging ein Krachen und Grollen durch das Gestein und eine schmale Spalte öffnete sich - gerade nur breit genug, daß Magnus durchschreiten konnte! Von da gelangte er mit seinem Begleiter in ein weites, von grĂŒnen Waldbergen umhegtes Tal, in dem ihn mehrere HozfĂ€ller mit freudigem Erstaunen empfingen. In ihrer Mitte fĂŒhlte sich Magnus bald so heimisch, daß er beschloß, in diesem Gebiet zu bleiben. Auf seine Bitte bauten die Bewohner des Tales eine kleine, hölzerne Zelle, in der er auf einem Baumstrunk seine wundertĂ€tige Marienstatue aufstellte. Dies war der Geburtstag des Gnadenortes "Maria in der Zelle" - kurz Mariazell!
Quelle: Fremdenverkehrswerbung Mariazell


Miesenbach  Wildwiese
Kultwanderweg mit
Lochstein, Kugelbaum, Quellheilgtum
Auf der Wildwiese, wo Rosseggers Waldheimat mit dem Pöllauer Naturpark und dem Joglland aufeinandertreffen, gibt es aber auch eine Vielzahl von Orten, wo sich sagenumwobene
Kultsteine und Legenden finden. Es wurde ein Wanderweg ins Leben gerufen, der die Besiedelungsgeschichte der Region, das Brauchtum, die alten KultstÀtten sowie die Sagen und Legenden beschreiben und erklÀren - eben einen Kultwanderweg.
Die Zahl 24
ist nicht nur symboltrĂ€chtig, sie ist auch die Zahl der Stationen, die entlang des Kultwanderweges Auskunft ĂŒber bestimmte Themen geben. Angefangen von der Besiedelungsgeschichte, dem RĂ€tsel der hier so zahlreich vorhandenen
Lochsteine, dem heidnisch-keltischen Brauchtum bis hin zu den Themen Teufel und Hexen, spannt sich der Themenbogen dieses Wanderweges. DarĂŒber hinaus gibt es zahlreiche Sitzgelegenheiten, die den Wanderer und Betrachter zum Verweilen und zum "In-sich-kehren" einladen.


Maxlanberg bei Weißkirchen:
Maximilianskapelle auf einem WaldhĂŒgel


Mitterndorf (Heilbad):
„Maria im Stein“ auf dem Pass Stein.


Murtal
Einfluß von Planetenlinien


Murau:
Annakirche und  Leonhardskirche = Wallfahrtskirchen


Oberwölz:
Sigismundkirche und Pankrazikirche = Wallfahrtskirchen


Osterwitz (auch Maria Osterwitz oder Maria Siebenschmerz):
(bei der Koralpe auf 1140 m) Wallfahrtskirche. Betleiten = heiliger Platz mit Heilquelle (gegen Fußleiden) und Veilchenstein (Steinkult).


Gamsstein bei
Palfau:
Frauenmauer
(Bergfrauensage)


Pfaffendorf im Liesingtal Gemeinde Kammern:
Annakreuz mit Waldkapelle (Anna Selbdritt)= MĂŒtterheiligtum.


Pinggau: 
Wallfahrtskirche „Maria Hasel“ mit Heilbrunnen. Das Gnadenbild wurde von Hirten bei einer Quelle unter einem Haselstrauch aufgefunden.


Plattendorf:
St. Anna am Masenberg (nach Legende: Heidentempel),
Goldloch: Eine kleine Bodenspalte an der Westseite des Masenbergs wird Goldloch genannt. Nach der Sage öffnet sich das Goldloch an jedem Freitag nach dem Neumond.
„Schwarzer Stein“: 2 schwarze Basaltstein bei St. Anna im sumpfigen GelĂ€nde.


Pöllauberg:
„Maria Schnee“: heiliger Brunnen unter der Kirche.


PĂŒrgg:
Johanneskapelle  steht auf dem Platz einer germanischen Opferstelle. RĂ€tselhafte Fresken mit dem Katzen-MĂ€use-Krieg.


Rochusberg bei Dietrichshag:
Heilquelle (gegen Augenleiden) entspringt in einer Grotte, zu der man durch einen Durchkriechstein (gegen Kreuzbeschwerden) kommt.


Saazerkogel: (westlich von Feldbach oberhalb Saaz)
heiliger Berg mit starker Strahlung, keltische GrabhĂŒgel und Heilquelle im nahen Wald, keltische und römische Siedlungsspuren.


Salzofenhöhle: Hinweise auf BÀrenkult


Scheichenspitze bei Schladming:
Hexenplatz (alter Kultplatz)


Schöder im Bezirk Murau:
hölzerne Augustinerwaldkapelle:
Heilquelle gegen Augenleiden.


SchĂŒsslerbrunn:

BrĂŒnndl in einer Höhle, das Wasser rinnt in 2 SchĂŒsseln,
rechts vorne ein
Schalenstein, links hinten ein kleinerer Schalenstein


Seckau:
Benediktinerkloster, Kultobjekt ist Marmorrelief einer sitzenden Madonna.


Selztal:
Heiliger Brunnen mit Quelle und Kapelle bei Schloss Strechau im Hauswald.


Sölk: bei einer Alm liegt der „Teufelssprung“ (Sitzstein)


Spital am Semmering:
auf dem Platz der Wallfahrtskirche steht heute die Schule. Das Wasser des uralten Quellheiligtums wird heute vor der Schule gefasst.


St. Anna am Masenberg BrĂŒndl
Quellheiligtum


St. Anton am Radl ob Eibiswald:
Kultobjekt:Antonsbild („Falkentoni“) wurde bei Viehkrankheiten und Hochzeitswunsch verehrt und mit Rahm bestrichen (Fettopfer).


Stattegg bei Graz  Andritz-Ursprung-Quelle
Lorberquelle (altes Quellheiligtum)


St. Erhard in der Breitenau:
in der NĂ€he liegt eine Heilquelle.


Steinpass bei Hinterberg:
Dreifaltigkeitskapelle steht auf dem Platz eines Heidentempels.


St. Georgen am Lukowitsch: (Bezirk Leinitz)
Turm und Altar auf stark strahlendem Platz (alter Opferplatz). Ausgrabungsfunde vorgeschichtlicher Siedlungen.


St. Kathrein am Hauenstein  Katharinenstein
Steinkult / Heilquelle


St. Lambrecht (1000 m):
Stift in einem Hochtal gelegen


Stubenberg:
Im Hof der Ruine Alt Schielleiten steht eine Edelkastanie (heiliger Baum - Baumheiligtum).


St. Pankrazen ob dem Södingtal:
Drei Steinen liegen nebeneinander auf dem Abhang sĂŒdlich vom Dorf:
Der Pankrazistein (Sitzstein), ein Stein mit Bohrung und Schale (Schalenstein),
ein Stein mit breiter, glatter Rinne (Rutschstein / Fruchtbarkeitskult)
In der NĂ€he steht der „Stolperstein“ mit dem Handabdruck vom heiligen Pankraz.


St. Radegund:  Heiliger Berg
Kalvarienberg


St. Radegund (Heilbad): Der Schöckl ist ein heiliger Berg an dem Heilwasser entspringt.


Straden:
Stradenerkogel = Hexenberg, heute Marienwallfahrtskirche


Strallegg Mannstein
Steinkultplatz


Strallegg Toter Mann
TOTA-MAGOS heißt Volks-Feld / germanische ThingstĂ€tte
“Legende”:
An der Wegkreuzung von Stralleg, Vorau, Ratten, Miesenbach und Wenigzell, auf der alten Römerstraße, steht eine kleine Kapelle. Unter dieser Kapelle, so erzĂ€hlt man, soll ein BĂŒĂŸer liegen. Dieser wollte vor Zeiten mit seiner Frau von Ungarn aus auf den Knien eine Wallfahrt nach Mariazell machen. Aber auf dem Weg wurde der Mann krank und verstarb in dieser Gegend. Er wurde von mitleidigen Bauern begraben. Sie errichteten spĂ€ter eine kleine Kapelle ĂŒber seinem Grab. Dort kann man in der Nacht vom 5. auf den 6. JĂ€nner um Mitternacht mit dem Teufel sprechen, wenn man dessen Namen dreimal ruft. Die Frau des verstorbenen BĂŒĂŸers wanderte weiter nach Mariazell; aber auch sie erlag den Strapazen und starb im MĂŒrztal nahe der Ortschaft Frein. Seitdem heißt die Gegend dort auch Totes Weib.
“Wirklichkeit”:
Bei genauerer Betrachtung von Landkarten fĂ€llt auf, daß es erstaunlich viele Fluren gibt, die „Toter Mann“ heißen. Um viele dieser Orte ranken sich Sagen wie eben die oben angefĂŒhrte. Aber die Meinung, daß ein Bildstock errichtet wurde, nur weil ein unbekannter Mann an dieser Stelle gestorben ist und dieser deshalb „Toter Mann“ heißt, scheint unbegrĂŒndet. Bei „Toten Mann“-Fluren ist immer folgendes anzutreffen: Es sind breite, leicht erreichbare Höhenkuppen mit weitem Rundblick, wo viele Straßen zusammentreffen. Analysiert man die beiden Worte des Flurnamens, zeigt sich, daß TOTA die jĂŒngste Form des keltischen Wortes TEUTO fĂŒr Volk/Stamm ausdrĂŒckt. Das zweite Wort „Mann“ ist auf das keltische MAGOS, das Feld, zurĂŒckzufĂŒhren. TOTA-MAGOS heißt demnach Volks-Feld. Damit ist jener Ort gemeint, den die Germanen ThingstĂ€tte nannten. An diesem Platze trafen sich die freien MĂ€nner der umliegenden Dörfer zu Beratungen. Hier wurde Recht gesprochen, hier erfolgten Stammesentscheidungen, hier wurden aber auch Kulte gefeiert und den Göttern geopfert.
Der römische Geschichtsschreiber Publius Cornelius Tacitus (um 55 n.Chr.) berichtet von den Germanen, - und Ă€hnlich können wir uns auch die keltischen Rituale vorstellen - daß sie sich zu einer jĂ€hrlichen Versammlung in einem „heiligen Hain“ trafen, den sie nur mit gefesselten HĂ€nden betraten um den Göttern ihre Demut zu beweisen. Aus mĂŒndlichen Überlieferungen wissen wir, daß an jenem Platz, wo alle Straßen zusammenfĂŒhren, ein großer Lochstein war. Auch waren entlang der Straßen Menhire (hohe Steine) aufgestellt, die aber dem Straßenbau weichen mußten. All das weist auf einen bedeutsamen vorchristlichen Kultplatz hin.
Quelle: Johann Schleich, Oststeirische Volkssagen u. Hausgeschichten, Feldbach (1992)


Strassengel:
Kirche mit 3 HeiligtĂŒmern: Marienbild, Wurzelkreuz, St. Anna
Selbdritt-Statue im Seitenschiff.


Strettweg: Ortsteil von Judenburg:
berĂŒhmter Fund (Kultwagen) aus einem bronzezeitlichen GrabhĂŒgel.


Stubenberg: Alte Kastanie


St. Wolfgang bei Deutschlandsberg:
Wolfgangskirchen stehen auf heidnischen KultplÀtzen!

Brauch bei Kopfleiden: eiserne Ringe auf Kopf legen.


Tieschen:
keltische Siedlung auf dem Königsberg.


Totes Gebirge 
In der Höll (an der Grenze zu OÖ)
Felsritzungen, Steinkult, Steinkunst
Das Felssturzgebiet der "Höll" liegt in etwa auf 1300 m Seehöhe ĂŒber Spital/Pyhrn zwischen den steil abfallenden WĂ€nden des Stubwieswipfels und des Schwarzecks. Im Herbst 1957 wurden bei Grenzauffrischungsarbeiten Ritzungen an einigen Felssturzblöcken gefunden. 1958 fand die erste wissenschaftliche Begehung statt.
In der Talsenke befinden sich 13 Bildfelsen, weitere an den umgebenden HÀngen. Einer der markantesten Ritzzeichenfelsen der Höll ist der
"Durchkriechstein". Ein an eine senkrechte Wand angelehnter Sturzblock ergibt einen schmalen Durchgang, an dessen Beginn und Ende Figuren und Zeichen in den Fels geritzt wurden.
Auch heute noch gilt die "Höll" als eines der bedeutendsten Felsbildvorkommen in Österreich.


Ulrichsberg bei Deutschlandsberg:
Wallfahrtskirche steht auf HĂŒgelsporn, dahinter Felsabfall nach Osten = typisch fĂŒr vorchristliche OpferstĂ€tte.


Vorau:
Stift auf strahlenden Platz. Kultobjekt: PatriziusgemÀlde.
2. Kultobjekt in der Friedhofskapelle: Kreuz mit Kreuzpartikel.


Wandau:
Lindenkapelle (7 Linden) mit Schutzmantelmadonna an der Straße zwischen Lainbach und Hieflau.


Weiz 
Kulmberg
Keltendorf
Funde aus dem 3. Jahrtausend v.Chr..
Bergkirche „Maria Himmelberg“ = heiliger Platz, auf halber Höhe steht das wundertĂ€tige Annakreuz.


Wildon:
steinzeitliche Ausgrabungsfunde am Schlossberg.
Höhle sĂŒdlich der Burg: Wilder Mann = alte OpferstĂ€tte.


Zigöllerkogel bei Köflach 
Heidentempel
Kulthöhle
JĂ€ger und Sammler der spĂ€ten Altsteinzeit hinterließen die bisher Ă€ltesten Relikte des Menschen im Raum Köflach. In einer Halbhöhle am Zigöllerkogel wurden Steinwerkzeuge und Tierreste entdeckt, die in die Zeit um 18.000 bis 12.000 vor Christus datiert werden.
Der Heidentempel, eine Höhle im Zigöllerkogel, ist in der Römerzeit wahrscheinlich als KultstĂ€tte benutzt worden - hier wird ein Mithras-Heiligtum vermutet - die in Österreich einzigartigen Felsreliefs sind leider zerstört.
FĂŒr einen Besuch bieten sich auch die qualitĂ€tvollen Römersteine in der Pfarrkirche von Piber an, ebenso wie das Museum der Stadt Köflach mit einer Auswahl interessanter Fundobjekte aus Köflach und Umgebung.