KRAFTORTE
Heilige Berge

Gästebuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heilige Berge in Österreich


SALZBURG

Biberg: 
keltischer Kultort

Dürrnberg: 
hier befindet sich heute über der “Hexenwand” die Wallfahrtskirche “zu unseren lieben Frau” und eine Quelle - das Frauenbründl; beim Dürrnberg kann davon ausgegangen werden, dass es sich hier um einen vorchristlichen Frauenkultplatz handelt; mehr
hier

Kraftorte suchen:

 

Dreiherrenspitze: 
bei diesem Berg handelt es sich um einen vorchristlichen Kult- und Verehrungsort der keltischen Frauentrinität und der keltischen Bergmutter

Gaisberg: 
keltischer Kultort

Hundstein (Dientner Berge):
Ritualberg der Kelten zu Ehren vom Fruchtbarkeitsgott Belenus

Hochkönig:
Kultort der Kelten

Hoher Göll:
hier wurde die gallische Urmutter verehrt (Heiliger - hoher Göll)

Kolomansberg:
keltisches Bergheiligtum

Maria Plain:
der Name Plain stammt vom keltischen Wort “planon” und bedeutet “Heilige Mitte”

Schwarzenberg:
vermutet werden darf hier, dass die Kelten ihn als heiligen Berg schon zu Vorzeiten umrundeten und gleichzeitig diente er als Kult- und Festplatzort für die keltischen Jahreskreisfeste

Untersberg

TIROL

Birkenberg: 
liegend über Telfs befindet sich auf dem Birkenberg ein Baum- und Fruchtbarkeitsheiligtum der Kelten; heute befindet sich auf dem Kultort eine Kapelle zur “Mariä Heimsuchung”

Großer Rettenstein: 
am Rettenstein ist in einer Felsenhöhle eine alter “Hexentanzplatz” verzeichnet; heute finden sich in dieser (Kult?)höhle 2 Muttergottheiten, die im Volksmund als “Stoafrauen” bezeichnet werden.

Hohe Salve:
keltischer Lichtkultplatz (heute befindet sich hier die Wallfahrtskapelle St. Johann)

Kalser Tauern: 
Südseitig der Alpen stellt der Kalser Tauern eine wichtige Verbindung zwischen Großvenediger und Großglockner dar. Heute noch gibt es hier den Opferbrauch, dass die Pilger Stofffetzen und Stoffbänder am Berg als Opfer zurücklassen. Ursprünglich handelte es sich hierbei als Kulthandlung, um sich mit der Bergmutter zu “verbinden”.

Lavant (heute Kirchbichl):
ursprünglicher Sitz der keltischen Muttergöttin - heute findet sich hier die Wallfahrtskirche zum Hl. Ulrich (früher “zu unserer lieben Frau”!)

Serles:
keltischer Kultort und Verehrungsstätte der 3 Bethen

St. Georgenberg (Schwaz):
Sitz der Ahnen (Tod und Wiedergeburt)

Patscherkofel:
keltischer Kultort und Verehrungsstätte der 3 Bethen


VORARLBERG

Hittisberg (Bregenzer Wald):
heiliger Berg der Kelten (hitt -> hüten, beschützen, ver-bergen im Schoß von Mutter Erde)

Hirschberg:
hier wurde der keltische Andersweltgott Cernunnos verehrt (mit dem Hirschgeweih)

Kummenberg (bei Götzis):
Anderswelt-Berg der Kelten;
der Berg birgt Höhlen, die schon in der Altsteinzeit genutzt worden sind.

Liebfrauenberg von Rankweil:
ein Inselberg, auf dem die 3 Bethen (Muttergöttinnentrinität) von unseren Ahnen verehrt wurden

Muttersberg (Bludenz):
Bethenberg - Verehrung der 3 Bethen

Neuburger Berg:
vermutet wird hier ein heiliger Platz für astronomische Beobachtungen unserer Vorfahren

Viktorsberg:
Lichtkultplatz und Orakelberg der Kelten

Widderstein (Walsertal):
schon in der Steinzeit wurde auf diesem Berg Feuerstein gebrochen; da der Widder auch ein Symbol des keltischen Andersweltgottes Cernunnos ist, darf hier ein ihm gewidmeter Berg angenommen werden.


OBERÖSTERREICH

Maria-Trost-Berg (Rohrbach):
aus Respekt vor der Bergmutter wurde früher den “Heiligen Bergen” keine Namen gegeben - somit hieß diese Erhebung  schlicht “Berg”;
heute heißt diese Erhebung Maria-Trost-Berg, angelehnt an die Wallfahrtskirche (heute sind hier noch heidnische Kulthandlungen in der rituellen Umrundung des Altars oder der ganzen Kirche zu finden)

Dachstein:
Hier handelte es sich vermutich um die  mythologische Mitte der Welt und den unnahbaren Sitz der Urmuttergöttin der Kelten

Großer Priel:

Heiligenberg (Hausruck):
die Pfarrkirche von Heiligenberg steht über einem uralten Wallfahrtsbrunnen; alter Kultort zur Verehrung der 3 Muttergöttinnen;
heute noch gibt es hier eine Heilquelle gegen Augenleiden (Marmorbrunnen)

Höllengebirge:
der Name des Höllengebirges leitet sich von der vorchristlichen “Helligkeit” ab - der Sitz der keltischen Anderwelt; der 3 heiligen Göttinnen; des Taranis, der sich wie ein Adler in die Lüfte erhebt

Hollerberg (bei Haslach an der Mühl):
ehemaliger Licht- und Fruchtbarkeitsberg
am Fuße des Berges ist die heilige Quelle “Maria Rast” zu finden (Heilquelle gegen Augenleiden)

Richtberg (bei Weyregg a. Attersee):
ein heiliger Berg der Kelten; heidnisches Baumheiligtum
heute gibt es hier die alte Frauenwallfahrt mit Richtbergtaferl

Kaltenberg:
ein alter Bethen-Kultplatz: Kal bzw. Cal lässt sich vom Rind der Urmutter oder von ihr selbst ableiten. Der Kultplatz befand sich bei der Ursprungskapelle (Augenbründl), an der auch ein Heiliger Baum (Linde) verehrt wurde. l

Lichtenberg (über St. Georgen):
uralter Lichtkultplatz (hier ist ein eigener Keltenweg am Entstehen)

Pöstlingberg:
ehemalige keltische “Hochburg”; Name leitet sich vermutlich von den 3 Bethen ab; heute noch ein “heiliges Bründl” in Felsengrotte


NIEDERÖSTERREICH

Göttweig:
vorchristlicher Frauen- und Lichtkultort
Im Stiftswappen des Stiftes ist heute noch eine Anspielung auf den heiligen Berg der keltischen Göttinnen-Trinität zu finden: 3 Bergkuppen, die mit einem Kreuz überragt werden.

Hafnerberg (Altenmarkt):
uralter heiliger Berg, Nutzung als Wetter- und Lichtkultort
Einbindung von Licht- und Sonnenstand in die Wallfahrtskirche;
zur Wintersonnenwende bei Sonnenschein ist hier heute noch am Hochaltar “Licht- und Weihnachtswunder” zu sehen

Kaltenberg Maria Schnee:
die Wallfahrtskirche “Maria Schnee” verdrängt hier die Verehrung der Urmuttergöttin

Kulmriegel (Grimmenstein):
birgt eine heilige Grotte und einen “Schliefstein”, der sich oftmals in heidnischen Kulthöhlen fand;
Vermutung, dass sich auf dem Gipfel des Berges in vorchristlicher Zeit eine observatoriumähnliche Stelle befand.

Sonnwendstein (Semmering):
vorchristliches Observatorium
der alte Kultplatz heisst heute “Maria Schutz” und in der Wallfahrtskirche (Rückseite des Hochaltars) ist das “heilige Bründl” zu finden

Ötscher
ein Andersweltort der Kelten, wo sich ihre Ahnen bis zur Wiedergeburt im Bauch der Bergmutter aufhielten

Sonntagberg (Waidhofen/Ybbs):
früher wurde der Sonntagberg “Sumbtagperg” genannt; wahscheinlich ein Kultort zu Ehren der Ambeth (eine der 3 Bethen oder der 3 heiligen Madln)
3 heilige Quellen in der Nähe des Sonntagsberges - die Hauptquelle heißt “Türkenbrunn”

Hoher Stein (Karlstein an der Thaya):
Hinweis auf eine keltische Kultstätte gibt hier schon der Name: ”hoch” war meist eine Form von “heilig”

Sandberg:
Entdeckung von keltischen Großsiedlungen

Oberleiserberg:
seit 6000 Jahren ist dieser Berg besiedelt(!); im Aussichtsturm befindet sich im Erdgeschoss eine Ausstellung der Grabungsergebnisse

Stillfried an der March:
dieser heilige Berg birgt eine aus der Steinzeit datierte Wallburg, wo sich heute die Kirche Hl. Georg befindet;
 


WIEN

Hermannskogel:
alter Kultberg (Quell- und Baumkultplatz)
birgt die heilige Quelle “Agnesbründl”, auch als Frauenbründl, Maienbründl oder Augenbründl bekannt.

Kahlenberg:
früher hieß der Kahlenberg “Sauberg” oder “Schweineberg”; die Wildschweine galten als Symboltiere des keltischen Gottes Esus

Kolbeterberg:
dieser heilige Berg erhebt sich nördlich vom uralten Kultplatz “Maria Brunn”; der Name leitet sich vom keltischen Wort Cal und Bethe - für die Ewige(n) und die Kuh - also für die Bergmutter - ab; nördlich des Kalpeterberges findet sich das “Dianabründl”

Leopoldsberg
dieser heilige Berg hieß früher wiederum Kahlenberg; Verehrung der Kuh- Berg- und Muttergöttin
hier stand einst eine kleine Höhensiedlung der Kelten

Michaelerberg
Behten-Kultplatz
 


BURGENLAND

Apfalter:
mythologischer Vorgänger des Muttergottesheros Georg war der keltische Muttergöttinnenheros Apfalter

Forchtenstein:
auf dem Gipfelplateau vom Burgberg  war ein vorchristlicher Kultplatz, es sind hier unzählige Sagen über die “Wilden Frauen”, die Druiden oder den Andersweltfürsten zu finden.

Geißberg (am nördl. Ende des Leitha-Gebirges):
in der Römervilla (heutiger Heidehof) in der Nähe fand sich ein Grabstein eines romanisierten Keltenfürsten “Marcus Cocceius Caupianus”

Geschriebenstein:
heiliger Berg;
heute werden hier eine “Sagenwanderungen” angeboten;

Hirschenstein:
heiliger Berg und alter Kultort der Kelten;
der Hirsch war das Symboltier des keltischen Andersweltheros Cernunnos

Klosterberg (Landsee):
heiliger Berg der keltischen Anderswelt

Sonnenberg:
heiliger Berg, der in Vorzeiten sowie heute umrundet wird (40 Kilometer und sieben Wallfahrten, heilige Quellen, Baum- und Wegheiligtümer inkludiert)


STEIERMARK

Bärnbach:
heiliger Berg mit Kreuzweg,
Karmelitenkloster, Kirche und Kapellen (Gipfel war alter Opferplatz). Ein Bildstock mit eingemauerten Römerstein steht an der Auffahrt.

Frauenberg (Leibnitz):
Frauenkultort und Verehrung der keltischen Muttergöttinnen

Heiliger Berg (bei Köflach):
heiliger Berg und insbesonder ein Kultort in der Bronzezeit

Heilbrunn (Offenegg):
heilige Quelle; lange war hier der Sonntag nach Pfingsten “der Dreifaltigkeitssonntag” der Hauptwallfahrtstermin, was eine Weiterführung der Verehrung der keltischen Muttergöttinnen-Trinität bedeuten kann.

Jagerberg bei Wetzelsdorf:
heiliger Kultort der Kelten;
Der Kultgegenstand der Kiche zum Hl. Andreas zeigt die Hl. Notburga. Diese wurde oftmals die mythologische Nachfolgerin der keltischen Korn- und Erdmuttergöttin, die auch oftmals um Fruchtbarkeit gebeten wurde.

Kirchberg/Deutschfeistritz:
alter heiliger Berg

Kumitzberg:
heiliger keltischer Inselberg;
heute Marienwallfahrtskirche

Kulm bei Puch:
heiliger Berg und Andersweltort seit der Jungsteinzeit; auch “Hexenberg” genannt; Heilige Quelle in Gipfelhöhe (Augenbründl)

Kugelstein:
keltischer Kultort des Heros Belenus;
hier befinden sich Rest eines römischen Tempels, der Herkules und Viktoria geweiht war

Pürgg:
die Felsen von Pürgg unter dem Jungrausturz am Grimmingtal gehören zu den wohl markantesten Heiligen Plätzen der Kelten;
hier befand sich ein keltisches Oppidum und ein Kultzentrum der Kelten

Saazerkogel: (westlich von Feldbach oberhalb Saaz)
heiliger Berg mit starker Strahlung, keltische Grabhügel und
Heilquelle im nahen Wald, keltische und römische Siedlungsspuren.

Sandling

Sigmundsberg (Nähe Mariazell)

Straden

Ulrichsberg bei Deutschlandsberg:

Wallfahrtskirche steht auf Hügelsporn, dahinter Felsabfall nach Osten = typisch für vorchristliche Opferstätte.


KÄRNTEN

Danielsberg:
ehemals keltischer Kultplatz des Belenus und ein Ort der keltischen Anderswelt

Diex:
heiliger Berg der keltischen Muttergöttin (Mons Diehse); der Diex war zu Keltenzeiten schon der Erdmutter,  der Göttin des Korns und Fruchtbarkeit geweiht;
es handelt sich hier um einen Kultplatz, der zu Beltane aufgesucht wurde

Dobratsch:
Licht- und Bethen-Kultort zu Lugnasad
dieser Berg hat sich ganz besonders zur kultischen Umrundung eines heiligen Berges angeboten

Gracarea:
Funde von einer Statuette in Form eines Ebers, des Tiersymboles des Keltenheros Esus weisen hier auf die Heiligkeit dieses Berges hin

Hemmaberg:
dieser Berg hieß früher Jaunberg -> eine Weiterentwicklung des keltischen Heros Juvenat oder Jovenat?
Kultplatz zur Verehrung des Belenus und der keltischen Erdmutter

Hochfeistritz:
prähistorischer Frauenkultplatz

Kathreinkogel bei Velden: heiliger Berg mit Wallfahrtskirche

Karawanken:
Die Herkunft des Namens Karawanken ist vom Hirsch des Keltenheros Cernunnos.

Lamprechtskogel:
dieser Berg war ein keltischer Kultort für Belenus- und Stierkulte (heute hat die Filialkirche Lambert die Nachfolge der Bethe Ambeth inne)

Lorenziberg:
war ursprünglich der keltischen Erd- und Kornmuttergöttin geweiht; heute noch findet hier der Saatkörnertausch und die Mitnahme einer Handvoll “heiligen Erde” im Zuge der Vier-Berge-Wallfahrt statt (dies ist der 4. heilige Berg bei der Vier-Berge-Wallfahrt)

Maria-Saler-Berg (über Klagenfurt):
dieser Berg war ein Kultplatz für Belenus und später befand sich hier eine römische Kultstätte (Funde von Römersteinen)

Michaelerberg:
keltischer Lichtkultplatz bei Lugnasad

Tiffen:
keltischer Bethenkultort;
der Kirchhügel von Tiffen war ein keltischer Kultplatz; “heidnische” Steinfragmente finden sich eingemauert in der Pfarrkirche St. Jakob wieder

Oswaldiberg (Villach):
keltischer Licht- und Wetterkultort; auch ein Fruchtbarkeitskultort war hier zu finden und findet sich heute noch in abgewandelter und unterstützender Form in einer Wunschglocke wieder

Petersberg (Friesach):
ein Bethen-Berg
der ehemalige keltische Kultplatz ist unter der Peterskirche zu finden.

Petzeck:
der Name des heiligen Berges leitet sich von den Bethen ab

Reisberg (am Osthang der Saualpe):
der Reisberg ist ein heiliger Berg aus “heidnischer” Zeit: Vermutet wird, dass auf dem Bergrücken zur Zeit der römischen Besetzung ein Tempel für Ianus Geminus stand - der keltoromanische Nachfolger eines ehemaligen Bethen- und Samain-Kultplatzes.

St. Paul im Lavanttal:
das Kloster steht auf einem ehemaligen Kultzentrum der Kelten

Ulrichsberg:
”mons carantanus”: ein heiliger Berg und ehemaligen Wasserkultort (Ulrichspatrozinium lässt darauf schließen)
Der Ulrichsberg ist der 2. heilige Berg bei der
Vier-Berge-Wallfahrt

Veitsberg:
der Veitsberg hieß früher Gößeberg, was eine Abwandlung von “Götzen-Berg” - also ein heiliger Berg und Kultberg der Kelten - bedeuten könnte
der Veitsberg ist der 3. heilige Berg bei der
Vier-Berge-Wallfahrt


Quellen: Heilige Orte der Kelten von Georg Rohrecker und eigene