KRAFTORTE
Untersberg

Gästebuch

 

 

 


Die Lichtphänomene und Zeitphänomene des Untersbergs im Detail am Kraftort Untersberg


Am und auf dem Untersberg gibt es verschiedene Licht- und Sonnenphänomen zu beobachten:

Die Sage um die Mittagsscharte - also da, wo genau die Grenze zwischen Bayern und dem Salzburger Land verläuft - weist auf ein Zeit(höhlen)portal hin, was sich dort, alle paar Jahre zu Maria Himmelfahrt (15. August) öffnen soll.
Tatsächlich existiert mitten in der Mittagsscharte eine Höhle namens “Steinerner Kaser”, in der sich um 14 Uhr am 15. August ein Lichtphänomen beobachten läßt.
Durch einen sogenannten Tagschlot wird die Höhle zur Mittagszeit “erleuchtet”.
Noch beeindruckender wird dieses Lichtschauspiel, wenn Sonne und Wolken sich abwechseln, dann kann man im Höhleninneren ein “Pulsieren” erleben.

Ein weiteres Sonnenphänomen ergibt sich in Verbindung mit dem Teufelsloch (Sonnenauge) im benachbarten Lattengebirge (siehe dort).

Sonnenaugen wurden auch künstlich geschaffen. In manchen Kirchen wurden in der Mauer Sonnenlöcher eingebaut oder Fenster entsprechend ausgerichtet, dass die Sonne zu bestimmten Zeiten - meist an christlichen Festtagen - den Altar oder andere sakrale Gegenstände bestrahlt.
Z.B. in der
Kirche von St. Zeno in Bad Reichenhall  gibt es am Heilig Abend (24. Dezember) ein “Lichtwunder”:
Durch das Rosettenfenster oberhalb des Chors fällt die Sonne um 15 Uhr auf den Altar.



Die Zeitlinie (Kyrilllinie) am Untersberg von Norden aus gesehen
(Mitte links: der Goiser Hügel mit der Kirche, bei dem es einen mysteriösen Erdstall gibt)

Durch den Mythos vom Zeitportal in der Mittagsscharte (Foto links oben), der besonderen Weihnachtsfeier am 25. November in der Waldandacht (Foto rechts unten) von Großgmain und zahlreichen Berichten von Zeitverlusten in jenen Bereichen ergibt sich eine Linie, um die herum Zeitphänomene auftreten.

Der Orkan Kyrill am 18.01.2007 hinterließ am Untersberg eine Schneise der Verwüstung. Diese Schneise deckt sich mit der Zeitlinie und macht deutlich, dass an geomantisch labilen Zonen Naturkräfte sich potenzieren oder diese förmlich anziehen, so dass die Zeitlinie nun auch als “Kyrill-Linie” bezeichnet wird.