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DÜRRNBERG
Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt am Dürrnberg / Hallein
Der Dürrnberg:
Kirchweiler mit Werkhäusern der Saline (Stolleneinfahrt in den Salzberg), auf steilem Abhang, südwestlich von Hallein. Seit dem
14. Jhdt. Marien-Wallfahrtsort. Wirtschaftliche Bedeutung seit dem Frühmittelalter durch den Salzabbau. Seit 1954 Kurort.
Die Siedlung auf dem Dürrnberg zählt zu den bedeutendsten in Europa.
Sie war eine Stätte keltischer Kunst und Kultur in Europa. Die Kelten haben etwa ab 600 v.Chr. das Salz im Hallein unter Tag bis zu 120 m Tiefe abgebaut.
Die
Siedlungsgebiete der Kelten erstreckten sich bis auf den Moserstein, das anschließende Gelände im Bereich des heutigen Ortskernes sowie auf den so genannten Ramssaukopf,
der im östlich von Hallein liegt. Der Ramsaukopf ist auf Grund seiner Befestigungsanlagen als “Fürstensitz”
vermutet, da auf seiner Anhöhe zahlreiche künstlich angelegte Podien erkennbar sind, auf denen einst Häuser in Blockbauweise errichtet waren.
Auch wurden Begräbnisstätten
auf einer Fläche von rund 1000m2 gefunden, die die Siedlungsgebiete umgeben. Zusätzlich sind hier noch ca 500 Grabhügel sichtbar.
Die Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt (Ort der Heilung und “Stätte für Frauen”):
Die
Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt wurde 1347 erstmals urkundlich erwähnt und ist südöstlich ausgerichtet. Es ist ein Bau aus rötlichen Marmorquadern. Die Kirche umfasst eine Mauer mit
3 Kapellen je an den Ecken, welche 1618 erbaut wurden. Weiters findet man hier noch ein freistehendes Eingangsportal im Form eines Triumphbogens von 1619.

Dürrnberg ist beliebt als Mehrortswahlfahrt.
Am Schutzengelfeste gehen die Obertrumer zum Loretokirchlein in Stadt Salzburg und nach Dürrnberg, am anderen Tage nach St. Leonhard bei Grödig. Die Eilfertigkeit, die ein solcher Weg
binnen 2 Tagen erfordert, hat dieser Pilgerschar das Prädikat der »laufenden Trumer« gegeben.
weitere mögliche Route (15. August und 3 goldene Samstage): Altötting - Maria-Plain
- Dürrnberg - Falkenstein - St. Wolfgang.
In der Kirche finden wir die Energie aller drei Göttinnen “Jungfrau-Mutter-Weise Frau”. Dies wird auch in der Trinität (als
Bethen-Nachfolgerinnen) Barbara, Margaretha (Maria) und Katharina ausgedrückt. Was die Vermutung zulässt, dass Dürrnberg ein ur-alter Frauenkultplatz war.

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