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HEILQUELLEN UND IHRE WIRKUNGEN in SĂśDTIROL
Abtei: Seit 1850 gibt es hier Badekabinen in der Nähe der Quelle. Eine Familie Nagler betreute diese Anstalt bis in die 50iger Jahre. Ab diesem Zeitpunkt fließt die
Quelle ungenützt in ein Grundstück am Waldrand von Pedraces ab. schwefelhältige Heilquelle gegen Rheumatismus, Hautkrankheiten und Atemwegsbeschwerden.
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Mittertal / Gassen im Antholzertal: heilsame Quelle – genannt Hartmannsbrunnen – unweit der Pfarrkirche von Gassen (Hl. Georg)
Antholz in Anterselva: Stampflbad oder Gliederbad, ist ein einfaches Bad, das von den Einwohnen und
Bauern aus Defreggen aufgesucht wird. Heilquelle gegen Gelenksrheumatismus.
Antholz: Vor Antholz-Niedertal ist ein Badegästehaus mit dem Salomonsbrunnen, wo
dahinter die Quelle liegt. Es handelt sich hier um eines der meist besuchten Bädern im Antholzertal. Heilquelle gegen Unfruchtbarkeit, Frauenleiden.
Aufhofen bei Bruneck: St. Hartmannsbrunnen mit heilsamen Wasser hinter der Expositurkirche
(Hl. Katharina)
St. Anton / AuĂźertal oder Jaufental Heilquelle bei Brunnenkapelle (Antonikapelle zum Hl. Anton von Padua)
St. Gertraud in Haslach bei Bozen: Heilquelle gegen Fieber bei der Kapelle zur
Hl. Gertrud
Brenner: Heilquelle im Brennerbad als Badekuren und Trinkkuren möglich (Rheumatismus, Gicht, Geschlechtsorgane,
Hautkrankheiten, Geschwüren, bei Lähmungen traumatischen, rheumatischen Ursprunges, Ischias, Magen- und Darmkatarrhe, Erkrankungen der Niere und Harnblase)
Brixen: Richtung St. Andrä – Afers – Plose Richtung Ortschaft Palmschoß. Zu Fuß von der
Talstation des Skiliftes auf einem Steig der Skipiste -> nach etwa 20 Minuten erreicht man das Gebiet der Plosequellen.
Elvas: Circa 10 m oberhalb und nordwestlich der Ruinen „Elvner Bad“ in der Rienzschlucht
bei Elvas (Gemeinde Naz) befindet sich in einer Schlucht die Heilquelle. Heilkraft gegen Magenverstimmungen.
Enneberg: 1830 wurde die Quelle entdeckt, die schon im 18. Jhdt. bekannt war. Heilquelle gegen Hämorrhoiden, Frauenleiden, Hypochondrie, Gicht
Zwischenwasser Richtung St. Vigil/Enneberg: Dort liegt Bad Cortina am Waldrand.
Gais: ehemaliges Badehaus aus den 30iger Jahren. UrsprĂĽnglich wurden 2 Quellen verwendet (Trinkwasserquelle und Badequelle) Heilquellen gegen Magenbeschwerden, Nervenleiden, GeschwĂĽre, Wunden.
Nach der Ortschaft Burgfrieden links zum Schlossberg von Neuhaus. Hinterm SchloĂź im Wald findet sich die heutige Mineralwasserquelle.
Haslach bei Bozen: Die Kapelle St. Gertraud
wird bereits 1275 erstmals erwähnt. Heilquelle gegen Fieber.
S. Maddalena in Casies: Das Gsieser Bad (1400 m) ist eine Anstalt, die von den Einheimischen benĂĽtzt wird. Heilquelle gegen Rheumatismus, Muskelschmerzen, Gliederschmerzen.
Ifinger bei Hafling:
“Jungbrunnen“ bei der Oswaldkapelle Es wird vermutet, dass die Quelle gegen die Pest benützt worden sei. Es wurden Wallfahrten hierher unternommen um gutes Wetter für die Ernte zu erbitten.
Erwähnenswert ist, dass hier die Gaisjungen anstelle des Glockenläutens zur Abwehr mit den Peitschen schnellten.
Innichen: Funde römischer Münzen und illyrischer Amphoren lassen hier die Anfänge der Bäder
in Wildbad Innichen in die Zeit der Römer datieren. Zum Wildbad Innichen gehörten seit Beginn 5 Quellen: Lavaredo (Magenwasser gegen Magenentzündungen), Kaiserwasser (gegen Magengeschwüre und Nierensteine – ist abgefüllt als
Mineralwasser erhältlich) Schwefelquelle: für Sitzbäder, Vollbäder und Umschläge gegen Artritis und gynäkologische Krankheiten. Inhalationen und Dampfbäder gegen Asthma,
Bronchitis und Hautkrankheiten Eisenquelle: Diesem Wasser des "Antonibrunnens" wurden sehr gute Eigenschaften zugeschrieben bei der Verwendung als Trinkkur gegen
Schwächezustände, Magenkrämpfe, Blutungen, Frauenleiden, Unfruchtbarkeit, Impotenz und Candida. Die ersten 4 Quellen sind „anerkannte“ Mineralwasser. Wegbeschreibung: Innichen nach Sexten
Issing: Die ursprüngliche Kultstätte ist nun eine kleine Kapelle, mit der eine schon immer viel
besuchte Heilquelle ĂĽberbaut wurde. Heilquelle gegen Augenleiden
Kastelruth: Bad Ratzes hatte pro Badekabine vier verschiedene Wasserhähne, die je nach Defiziten kombiniert wurden: kaltes Schwefelwasser, warmes Schwefelwasser,
kaltes Eisenwasser und warmes Eisenwasser. Eine weitere Besonderheit waren die Fichtennadelbäder, die noch bis 1962 bereitet wurden.
Marling: In der Wallfahrtskirche zum Hl. Felix
befindet sich eine Vertiefung im Fußboden des Langhauses, welche sich mit Sickerwasser füllt und immer die gleiche Höhe hält. Dieses Wasser schöpfen die Menschen mit einer Kelle und waschen sich damit den Kopf.
Heilquelle gegen Kopfleiden.
Stilfs: Heilquelle bei der Pfarrkirche zum Hl. Ulrich Wallfahrten zur Quelle um Schutz gegen Ungeziefer und Schädlinge (Mäuse, Ratten) zu erbitten.
Die Hauptwallfahrten finden zu Mariä Heimsuchung, Jakobi und Bartolomäus statt.
St. Anton im AuĂźertal: Das Wasser der Heilquelle flieĂźt in der Antonikapelle zum Hl. Anton von Padua in eine Marmorschale aus der Brustwunde.
Tarsch: Eine Quelle, die sich unter dem Altar in der
St. Medarduskirche zu Tarsch im Vinschgau befindet. Heute wird die Quelle im Kanal aus der Kirche geleitet. Heilquelle gegen Fieber
Trafoi/Vinschgau: Kapelle zu den Heiligen 3 Brunnen:
3 Brunnenausgänge einer Heilquelle, die jeweils in den Statuen von Maria, Jesus und Johannes in der Kapelle eingesetzt worden sind. Wallfahrten an Pfingsdienstag. Heilquelle gegen Wetterschaden, Augenleiden, Frauenleiden – Heilung erfolgt nur,
wenn aus allen 3 Brunnen getrunken wird. |